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Im Naturhistorische Museum in der Norishalle in Nürnberg finden Sie einen Teil der Sammlungen, die im Laufe von 200 Jahren durch die
Naturhistorische Gesellschaft zusammengetragen wurden.
Was mit einigen Käfern und Pflanzen begonnen hat, umfasst heute vor allem Sammlungen aus den Bereichen Geologie,
Karst- und Höhlenkunde, Vorgeschichte und Archäologie, sowie der Völkerkunde.
Wir zeigen Ihnen die ersten Dinosaurierfunde auf dem europäischen Festland,
die einzige westeuropäische Ausstellung über ein sibirisches Volk, die Nivchi,
den größten deutschen Eisenmeteoriten, das einzige Skelett eines neugeborenen
Höhlenbären-Babys in Süddeutschland, den ältesten Schwertfund auf Nürnberger Gebiet, sowie die
einzige Dauerausstellung zur nabatäischen Kultur (Petra) in Europa.
Das Museum des zweitältesten naturwissenschaftlichen Vereins Deutschlands präsentiert die Forschungsergebnisse
und Sammlungen der Abteilungen. In den Ausstellungen spiegelt sich der Forschungsschwerpunkt - Nürnberg und weitere
Umgebung - wider. Das ehrenamtlich geführte Museum erzählt Natur- und Kulturgeschichte nicht nur mit
eindrucksvollen Originalen, sondern auch mit faszinierenden Modellen und Rekonstruktionen.
Ferner finden Sie Sonderausstellungen zu verschiedensten Themenbereichen der Geschichte und Naturwissenschaft.
In Stein bei Nürnberg betreibt die Naturhistorische Gesellschaft ein Freilandaquarium und -terrarium, das in den Monaten Mai bis September
jeweils Samstag und Sonntag für Besucher geöffnet ist. Diese Anlage ist vor allem für Kinder interessant, die dort
einheimische Fische und Reptilien sehen können, die in freier Natur nur schwer zu entdecken und in kaum einem Tiergarten zu finden sind.
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