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Aktuelle Ausstellungen
Nur für kurze Zeit im Museum:
Ausstellung von Schülerarbeiten
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vom 2. August 2010 bis 12. September 2010 in der Räumen des Naturhistorischen Museums
Im Rahmen des Kunstunterrichts-Projekts "Die Kelten und ihre außereuropäischen Nachbarn" präsentieren Schülerinnen
und Schüler ihre Plakate zu selbst gestellten Leitfragen aus den kunstgeschichtlichen Themengebieten: Kelten, Ägypter
und Mayas in einer rund sechswöchigen Ausstellung.
Neben interessanten Fragen, von den im Schnitt 10-jährigen Schülern, uns selbst recherchierter Antwort auf den Plakaten,
wird es eine Auswahl liebevoll gestalteten Keltenschmucks zu sehen geben, welcher ebenfalls im Rahmen des Projektes
von der Klasse 5a der
Realschule Hirschaid entworfen und gestaltet wurde.
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vom 4. Juli 2010 bis 27. Februar 2011 in der Räumen der Dauerausstellung der Völkerkunde
Vorgestellt wird je eine Frauen- und eine Männer-Tracht der Baleareninsel Ibiza.
In dieser Festtagskleidung spiegelt sich die wechselvolle Geschichte der Insel zwischen Afrika und Europa.
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Aus der Geschichte lernen und Vielfalt bewahren!
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Unter dem Motto "Aus der Geschichte lernen und Vielfalt bewahren!" stehen sich im Museum anlässlich des Jahres der Biodiversität zwei Vogelarten gegenüber.
Die ausgestorbenen Wandertaube, deren Population von ca. 5 Milliarden Individuen innerhalb weniger Jahrzehnte ausgerottet wurde,
und der Kormoran, umstrittener Vogel des Jahres 2010.
Alle drei Exemplare stammen aus dem alten Sammlungsbestand der Gesellschaft und der Universität Erlangen und sind nur bis Ende des Jahres zu sehen.
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Ausstellungen im Foyer:
"Im Flug trägt uns die Eisenbahn!" - Nürnbergs Bahnanlagen im Bild
Im Foyer finden Sie vom 23. Juli bis 17. Oktober eine Ausstellung des
Stadtarchivs anlässlich des 175-jährigen Eisenbahnjubiläums.
Ausstellungen im Obergeschoss:
Konrad Hörmann - Archäologe - Ethnologe - Lithograph
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Konrad Hörmann
zum 150. Geburtstag
vom 23. Oktober 2009 bis 30. Oktober 2010
Archäologe - Ethnologe - Lithograph
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Mit einer kleinen Ausstellung gedenkt die Naturhistorische Gesellschaft Nürnberg
eines ihrer bekanntesten Mitarbeiter.
Zum 150. Geburtstag von Konrad Hörmann werden Wege seines Lebens und Schaffens aufgezeigt.
Konrad Hörmann, geboren am 25.10.1859 in Nürnberg, bestimmte maßgeblich im ersten
Drittel des 20. Jahrhunderts die Geschicke der Naturhistorischen Gesellschaft. Wie auch die meisten
aktiven NHGler heute noch, engagierte er sich zunächst ehrenamtlich und wird 1897 Bibliothekar
der Gesellschaft. Mit der Anstellung als hauptamtlicher Sekretär ab 1904, später als
Kustos und Konservator, erlebten Museum und Sammlungen einen enormen Aufschwung.
Seine vielfältigen Interessengebiete prägten in dieser Zeit das Ansehen und den
Ruf der Gesellschaft weit über die Landesgrenzen hinaus.
Vor allem auf dem Gebiet der Archäologie und Ethnologie hat er sich große
Verdienste erworben.
Seine archäologische Tätigkeit mit Ausgrabungen, Exkursionen und Vorträgen,
die gründliche Dokumentation und Auswertung seiner Grabungen, sowie die grafische Aufbereitung
der Ergebnisse waren die Basis für eine Vielzahl von Publikationen.
Er birgt Funde wie etwa das Bernsteinkollier und die lange Nadel von Henfenfeld. Diese sowie
das urnenfelderzeitliche Vollgriffschwert von Unterkrumbach und die Rekonstruktion des
Wagengrabes von Gaisheim sind heute zentrale Ausstellungsstücke der archäologischen Abteilungen
des Museums. Grabungen und Untersuchungen der Petershöhle bei Velden, des Hohlen Fels bei
Happurg und der Kirchthalmühlhöhle bei Alfeld und deren Veröffentlichungen gehören ebenfalls
zu seinen Verdiensten.
Bereits 1892 begannen seine wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich Ethnologie. Seine
volkskundlichen Forschungen über Glocken und Schellen für Herdentiere sind bis heute gültig.
Sein Buch "Herdengeläute und seine Bestandteile" gilt noch heute als wegweisend.
Er plante die Vitrinen der Costa-Rica-Sammlung ebenso wie die Präsentation afrikanischer und
ozeanischer Exponate.
Als gelernter Lithograph mit eigenem Betrieb arbeitete er für namhafte Firmen, u. a. auch die
Nürnberger Firmen Staedtler, Faber-Castell, Lyra und Haeberlein. Seine Wanderjahre führten
ihn an die Staatsdruckereien in Serbien und Bulgarien. Entwürfe, Zeichnungen und Aquarelle von
Sehenswürdigkeiten aus Istanbul sind uns aus dieser Zeit erhalten.
Am 2. Mai 1933 verstarb Konrad Hörmann im Städtischen Krankenhaus Nürnberg. Er wurde am
Südfriedhof beigesetzt.
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Naturhistorisches
Museum
Marientorgraben 8
90402 Nürnberg
Tel.: 0911/22 79 70
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Sonderausstellungen
Konrad Hörmann
noch bis 31.10.2010
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