Entdecken Sie die Vorzeit des Nürnberger Umlandes von der Steinzeit bis zur
Zeitenwende.
100 000 Jahre Menschheitsgeschichte spiegeln sich in den Funden der Region. Mit Kleindioramen,
Originalen und lebensgroßen Figuren (wie dem Neandertaler) rekonstruieren wir das Leben der
Menschen zu ihrer Zeit.
Wie lebte man in der Steinzeit?
Wie schmückte man sich zu festlichen Anlässen?
Welche Vorstellungen hatte der vorgeschichtliche Mensch vom Jenseits?
Hier finden Sie Antwort auf diese Fragen und Vieles mehr!
Wie Gold glänzte einst der Schmuck einer Frau aus einem
Grab von Weißenbrunn aus der Zeit um 1000 v. Chr. Nach ihrem Tod wurde sie
mit ihrer prachtvollen Trachtausstattung beigesetzt.
Vergleichen Sie die Originale mit den Repliken am Modell.
Aus einer Schachthöhle bei Egloffstein stammt eine Kette
mit Augenperlen aus der Zeit um 400 v. Chr. Sie wurde zusammen mit
Menschenknochen gefunden.
Auf den Spuren der Kelten
Dauerausstellung zur Archäologie des Nürnberger Umlandes ab 16. März 2009
im Naturhistorischen Museum Nürnberg.
Mit der Fertigstellung des Bereiches Eisenzeit (800 - 15 v. Chr.) wird die Neugestaltung der
vorgeschichtlichen Dauerausstellung im Naturhistorischen Museum abgeschlossen. Die neue Ausstellung
ist ein Spiegel der keltischen Kultur und Lebensweise. Durch eine Vielzahl von Ausstellungsgegenständen,
exzellenten Modellen und Rekonstruktionen wird das Zeitalter der Kelten zum Leben erweckt.
Die Ausstellung beantwortet viele der häufig gestellten Fragen rund um die Zeit der Kelten.
Wer waren sie? Wie lebten sie?
Im Mittelpunkt steht eine originalgetreue Rekonstruktion des hallstattzeitlichen Wagens von Gaisheim,
Lkr. Amberg-Sulzbach, aus der Zeit um 700 v. Chr., dessen Überreste 1907 entdeckt wurden. Er ist einer
der bedeutendsten archäologischen Funde in der Sammlung der Naturhistorischen Gesellschaft neben den
bekannten Terrakotten des Reiterleins von Speikern (siehe Bild) und dem Schalenpferd von der Beckerslohe.
Prunkvoller Schmuck keltischer Damen wie das große Bronzegehänge von Kirchenreinbach und andere
wertvolle Bronzen ergänzen die Schau mit keltischer Kunst. Viele weitere Sammlungsgegenstände sind ab
jetzt wieder im Museum dem Besucher zugänglich.
Naturhistorisches
Museum
Marientorgraben 8
90402 Nürnberg
Tel.: 0911/22 79 70